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COPD Nachsorgeprogramm

Liebe Rehabilitandin, lieber Rehabilitand,

für Patienten, die an der weit verbreiteten chronischen Lungenerkrankung COPD leiden, hat die Klinik Westfalen ein Nachsorgekonzept entwickelt, das zum Ziel hat Ihre Lebensqualität im Anschluss an die Rehabilitationsbehandlung nachhaltig zu verbessern.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine der effektivsten Methoden zur Bekämpfung der Atemnot, zur Steigerung der Lebensqualität und zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufes die Durchführung regelmäßiger körperlicher Aktivität ist.

Mit einer COPD kann man nicht aktiv sein – denken Sie das?

Lange Zeit war diese Meinung tatsächlich vorherrschend, doch sie ist falsch! Heute wissen wir, dass Schonung, bzw. Inaktivität zur Schwächung der Atemmuskulatur führt und das Risiko für ein rasches Fortschreiten der Erkrankung und der Atemnot sowie weiterer Komplikationen (Infektionen) erhöht, während regelmäßige Bewegung (z.B. Gehen, Radfahren, Schwimmen), die Atemnot lindert und Ihnen verlorene Lebensqualität zurückbringt. Wir stellen Ihnen während Ihres Rehabilitationsaufenthaltes Bewegungsübungen vor, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Sie suchen sich anschließend genau die Bewegungsübungen aus, die Ihnen Freude bereiten und werden von unseren Team entsprechend begleitet. Nach Ihrer Entlassung unterstützt Sie unsere Nachsorgebeauftragte weiterhin bei der dauerhaften Fortführung dieser Bewegungsübungen in Ihren Alltag zu Hause. Auch während dieser Zeit steht unsere Nachsorgebeauftragte bei Fragen von Ihnen weiter zur Verfügung.

Trotz Atemnot aktiv werden und bleiben, das ist eine große Herausforderung. Deshalb wollen wir Ihnen dabei helfen und freuen uns, wenn Sie sich für die Teilnahme am Nachsorgeprojekt COPD der Klinik Westfalen entscheiden.

„Das Ziel ist eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität durch regelmäßige Bewegung.“

 

 

Feuerwehrübung an der Klinik Westfalen

Hand in Hand arbeiteten bei einer gemeinsamen Großübung Einsatzkräfte von Feuerwehren, Rettungsdienst und DLRG.

IMG Feuerwehrbung Am Mittwoch den 21. Januar 2015 gegen 19 Uhr führte die Feuerwehr von Wyk, Nieblum und Alkersum eine Großübung an der Reha Klinik Westfalen durch. Als Übungszenario fanden die Rettungskräfte im dritten Stockwerk eine Gasexplosion vor. Ungefähr 15 Personen, eindrucksvoll gespielt von freiwilligen Jungen und Mädchen befanden sich dort noch eingeschlossen.

Rund fünf Minuten nach dem Funkspruch an die Leitstelle kamen die ersten Kräfte der Feuerwehr und begannen unverzüglich mit der Bergung. Hierfür legten einige Sauerstoffgeräte an und kämpften sich durch das verrauchte Treppenhaus zu den Statisten durch. Gleichzeitig wurde draußen die Drehleiter ausgefahren und ein Teil der Feuerwehrleute begann den vermeintlichen Brand im Gebäude zu löschen. Dies geschah natürlich ohne Wasser, da es ja kein wirkliches Feuer gab.

Nach Beendigung der Übung versammelten sich die etwa 100 Teilnehmer und Statisten und tauschten sich unter einer kleinen Stärkung über den Übungseinsatz aus. Hauke Brett, Wehrführer der Feuerwehr Nieblum, dankte allen Beteiligten und meinte: „ Das war heute eine echt gute Übung.“

Ziel der Übung war es Einsatzkräfte als auch das Personal der Klinik Westfalen im Umgang mit Krisen- und Notfallsituationen zu schulen.