IMG 09401

 

 

COPD Nachsorgeprogramm

Liebe Rehabilitandin, lieber Rehabilitand,

für Patienten, die an der weit verbreiteten chronischen Lungenerkrankung COPD leiden, hat die Klinik Westfalen ein Nachsorgekonzept entwickelt, das zum Ziel hat, Ihre Lebensqualität im Anschluss an die Rehabilitationsbehandlung nachhaltig zu verbessern.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass eine der effektivsten Methoden zur Bekämpfung der Atemnot, zur Steigerung der Lebensqualität und zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufes die Durchführung regelmäßiger körperlicher Aktivität ist.

Mit einer COPD kann man nicht aktiv sein – denken Sie das?

Lange Zeit war diese Meinung tatsächlich vorherrschend, doch sie ist falsch! Heute wissen wir, dass Schonung, bzw. Inaktivität zur Schwächung der Atemmuskulatur führt und das Risiko für ein rasches Fortschreiten der Erkrankung und der Atemnot sowie weiterer Komplikationen (Infektionen) erhöht, während regelmäßige Bewegung (z.B. Gehen, Radfahren, Schwimmen) die Atemnot lindert und Ihnen verlorene Lebensqualität zurückbringt. Wir stellen Ihnen während Ihres Rehabilitationsaufenthaltes Bewegungsübungen vor, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Sie suchen sich anschließend genau die Bewegungsübungen aus, die Ihnen Freude bereiten und werden von unseren Team entsprechend begleitet. Nach Ihrer Entlassung unterstützt Sie unsere Nachsorgebeauftragte weiterhin bei der dauerhaften Fortführung dieser Bewegungsübungen in Ihren Alltag zu Hause. Auch während dieser Zeit steht unsere Nachsorgebeauftragte bei Fragen von Ihnen weiter für Sie zur Verfügung.

Trotz Atemnot aktiv werden und bleiben, das ist eine große Herausforderung. Deshalb wollen wir Ihnen dabei helfen und freuen uns, wenn Sie sich für die Teilnahme am Nachsorgeprojekt COPD der Klinik Westfalen entscheiden.

„Das Ziel ist eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität durch regelmäßige Bewegung.“